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Bild - Tipps - Goldener Schnitt

Themen
Goldenen Schnitt berechnen - Goldener Schnitt
– Bild, Tipps, Konzept, Struktur, Verhältnis, Harmonie –

Beispiele typischer Vorgaben und
einfache Standard-Lösungen aus der Praxis
Beispiel 1: "bares geld sparen in Düsseldorf"
Ausgangsbild
Das Konzept in dieser Grafik folgt konsequent dem Goldenen Schnitt.
Die Höhe der Komposition läßt sich in 8 Teile gliedern.
3/8tel sind orange, 5/8tel sind hellgrau.
Der dunklere Grauton der Schrift ist in beiden Farbfeldern der gleiche.
Das gekippte Bild des Düsseldorfer Medienhafen bildet mit seiner Ecke links oben den automatisiert anfokussierten Idealpunkt im Goldenen Schnitt.

Genau dieser Punkt wird vom durchschnittlichen Betrachter als erstes erfasst.
Schon da wird die Grafik als gelungen gewertet.
Die modifizierte Wiederholung des Wortes Düsseldorf soll den lokalen Bezug verstärken.
Das Kind, Radschläger, steht Kopf.
Die Resultate nach den Tarifvergleichen stellen womöglich bisherige Ausgabebudgets in Sachen Haushaltskasse ebenfalls auf den Kopf.
Wechselt man Strom- und Gasanbieter, spart man nicht selten ca 700 Euro im Jahr.
Das Bild soll also Inhalte assoziieren.
In den beiden Textzeilen links wird hierzu auch das Wort "sparen" wiederholt.

Als erstes wird also der Idealpunkt im Goldenen Schnitt bedient.
Somit wird das Bild als Ganzes akzeptiert.
Dann ist die Blick-Reihenfolge wahrscheinlich zufällig.
Für uns ist es allerdings wesentlich, dass die Einzelelemente nun nacheinander gesehen werden.
Durch die konsequente Struktur ist dies möglich.
Die Betonung bei Wortreihen liegt auf der letzten Silbe.
Das nützt uns beim Wort sparen.
Bei der modifizierten Wiederholung ist einmal Düsseldorf angereiht. Dadurch fällt die Wiederholung nicht auf.
Das Wort Düsseldorf wird wie bereits erwähnt im Siegel/Stempel ebenfalls modifiziert, damit die Wiederholung nicht zu plumb ist.
Der Stempel ist seinerseits nicht zufällig platziert, sondern auch im Verhältnis Goldener Schnitt ausgerichtet..

Mag der Inhalt den Betrachter vielleicht nicht erreichen,
weil er nichts mit Düsseldorf anfangen kann oder schon genug gespart hat (das soll es ja auch geben),
dann ändert das nichts an der Einprägsamkeit des Bildes an sich.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Betrachter beim nächsten Erwähnen der Worte Düsseldorf und sparen das Bild erinnert.
Beispiel 2 - üblicher Flyer im Do It Yourself Modus oder optimiert


Auf dem Bild rechts ist kaum weniger Inhalt.
Nur, auf der rechten Bild-Variante erkennen wir Konzept und Struktur
im Verhältnis der Harmonie.
Menschen, die ungeübt im Umgang mit Gestaltungsregeln und Medien an ihre Werbemaßnahmen gehen, nutzen leider oft nicht einfache Standard Lösungen.
Meist wird detailverliebt noch etwas und noch etwas und noch etwas hinzugefügt.

Beispiele guter und typischer Vorgaben finden wir allerdings in gängigen Anzeigenblättern wie Landlust, Mein Schöner Garten oder bis vor kurzem noch in der ADAC Motorwelt.
Nach dem Motto,"Erlaubt ist, was gefällt" kann man sich durchaus bei den Printmedien,
die noch von zahlenden Kunden angenommen werden, gute Tipps holen.
Möbelhäuser wie Schaffrath in Mönchengladbach oder der Künstlerbedarf Boesner verbreiten gedruckte Infobeilagen oder Broschüren, die bis zum i-Tüpfelchen durchgestylt sind.
Und der Erfolg gibt ihnen Recht.

Während meiner Streifzüge am Niederrhein begegnen mir immer noch
Flyer nach der Do-it-yourself Variante oben links.
Am besten 10erlei Schriftarten und endlose Aufzählung der Tätigkeiten und,
was mich am meisten irritiert: "Goldener Schnitt - was ist das denn?!"
gute Beispiele
Webseiten - responsive Design und die Probleme
Heute genügt es nicht mehr, eine normale Webseite zu betreiben.
Es muss alles über das Handy gehen.
Damit sind für den Gestalter gewaltige Hürden und Hindernisse entstanden.
Die Mini-Bildschirme der Smartphones und das dauernde Wechseln der Anzeigeformate
hochkant oder breit erklärt einen Teil der Schwierigkeiten.
Um den Nutzer sinnvoll zu bedienen, sollte ihm klassischer Weise gleichzeitig ein Bild mit danebenstehenden Erläuterungen gezeigt werden;
Oder ein ausführlicher Text mit eingebetteten Info-Grafiken.
Die Kleinheit der Handy-Displays und das wechselnde Darstellungsformat machen die konventionelle Folge jedoch unmöglich.
Auch kann davon ausgegangen werden, dass durch das Lesen und Schauen während des Plauderns mit anderen oder Herumlaufens folglich Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit nur reduziert vorhanden sind.
Die Konsequenz für den Gestalter kann nun aber nicht sein,
den Textanteil drastisch einzukürzen.
Das wäre Resignation. Und das Ranking bei Google wäre verloren,
da der Sinngehalt nicht mehr relevant wäre.
Vielmehr sollte verstärkt auf eine zielführende interne Verlinkung geachtet werden.
Die Querverweise können als Chance gesehen werden, den Leser doch zu binden.
In Web-Shops ist es seit langem üblich, unter der Bezeichnung "cross-selling"
Produktvorschläge darzustellen, Produkt-Bündelungen anzubieten und auf sinnvolle Erweiterungen hinzuweisen.
Bei Verweisen im Textbereich liegt die Kunst in der Dosierung.
Der Text darf nicht zur Linkfarm werden, dann wird er ungenießbar, der Text.
Und der Leser auch.

Bei der Bilddarstellung ist der Goldene Schnitt wichtiger denn je.
Nur so besteht die Aussicht, dass sich die betrachteten Bilder beim Nutzer einprägen.

Nach wie vor werden die Inhalte auch noch in Ruhe an Tischbildschirmen angesehen.
Haben Sie einfach beide Zielgruppen im Auge.

In meinem Kundenprojekt Kölner-Gärten wird ab einer definierten Bildschirmgröße (Kleinheit)
auf das Hintergrundbild verzichtet.
Auf den Smartphones ist vielleicht das Erleben der Webseite etwas reduziert.
Doch wer Erklärungen zur Firma Kölner-Gärten lesen möchte, wird das tun, auch ohne Hintergrundbild.

achimzimmermann.com
Kundenprojekt Kölner-Gärten.de
 
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