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Design - Goldener Schnitt

Themen
GoldenenSchnittBerechnen - Design, Bild,
Farben, ral Farben, Farbenlehre
80% Betrachter von Design und Bild bevorzugen unbewusst den Goldenen Schnitt.
Ein gelungenes Design oder Bild entsteht durch seine gelungene Struktur.
Es müssen im Vorfeld unterbewusste Erwartungen definiert und respektiert werden.
Es gibt zwar immer wieder Situationen, bei denen eine positive Überraschung gelingt.
Aber auch hier darf nicht der Zufall zum Glück führen,
sondern eine vielleicht vergessene Anordnung oder ein aus der Mode gedrängtes Format
kann wiederbelebt werden.

Das uns erscheinende Bild mag eventuell ein neues sein, seine Struktur und Proportionen müssen zwingend jedoch vertraut und authentisch sein. Und das eben nach Jahrtausende alten Mustern.
Das menschliche Gehirn ist nach Jahrtausenden alten Mustern „verkabelt", und seine Prozesse laufen nach Mustern in ewig gleicher Folge ab.
Abweichungen sind nur von seltenen Individuen zu erwarten, die nach operativen Eingriffen wie Split-Brain
(oder auch eine angeborene Corpus-callosum-Agenesie) oder durch andere Verletzungen eine abnorme Synapsen-Verbindung aufweisen.



  • Die übrigen 80% Betrachter von Design und Bild bevorzugen unbewusst den Goldenen Schnitt als sympathische Struktur.
  • Sie „scannen“ das Sichtobjekt zunächst horizontal und danach vertikal entlang der jeweils zwei möglichen Linien im Goldenen Schnitt.
  • An den vier möglichen Punkten werden visuelle Reize erwartet.
  • Wird einer dieser Punkte bedient, gefällt das Bild.
Im zweiten Schritt werden die Farben geprüft.
Hier unterliegt der Mensch der Sehgewohnheit,
die durch Traumata oder Permanenz oder Mode beeinflusst sein kann,
was dann als Geschmack deklariert wird.
Allgemeingültigkeit verliert allerdings nie das Vorbild Natur,
zum Beispiel der Regenbogen.
Das Farbspektrum des Lichts wird nicht durch Mode,
unseren vergessenen Lichtgott Balder
oder persönlichen „Geschmack“ geregelt.
Für uns in der Gestaltung Schaffenden kann als verbindlich gelten:
der „Farbkreis nach Itten“, siehe Abbildung rechts.

Weitere Informationen zu Johannes Itten

Leider nicht hilfreich sind zur Zeit die verschiedenen Farbbezeichnungen nach RGB, #123456 oder cmy.
RAL-Farben helfen eventuell beim Farben-Fachhandel für Nachbestellungen,
während der Entwurfsphase für Werbemaßnahmen in Print-Medien helfen Sie wenig
und bei der Webseiten-Gestaltung gar nicht.

So lange es uns erlaubt ist, halten wir uns also an den Farbkreis der Natur.


Der Dreiklang #429681, siehe Abbildung rechts,
liefert so zum Beispiel das Farben-Spektrum für diese Webseite.

Die Farbenlehre kann auch die Semiotik erfassen.
Mit Farben können Stimmungen erzeugt oder Emotionen verstärkt werden.
Dies entspricht jedoch sehr unseren individuellen Sehgewohnheiten.
Manchmal sind besondere Farbkombinationen bei der Wohnungseinrichtung oder bei der Kleidung auch unterbewusst eingesetzte Signale.

Die Bedeutung oder Assoziation von einzelnen Farben hat allerdings einen Großteil an kulturellem Hintergrund.
So sind deutsche Internet-Nutzer scheinbar versessen auf weisse oder farblose Hintergründe,
ein Asiat braucht es da eher bunt, vielleicht auch blinkend.
Ausnahmen sind reale Bilder im Hintergrund.
Farbverläufe sind außer in Rahmen aktuell mal wieder out.
Fazit für unsere Arbeit an Design und Bild:
Farben sind also nachrangig.
Sie können zielgruppenspezifisch eingesetzt werden,
oder eben dem Coorporate-Design entnommen werden.

Ein Beispiel für eine von mir entwickelte Webseite mit Farbschema im Coorporate Design
Hier entnahm ich die Farben aus dem Logo.

Was zwingend ist, das ist der Goldene Schnitt im Format und in der inneren Gliederung.
 
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