Sehgewohnheit - Goldener Schnitt - goldenenschnittberechnen

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Sehgewohnheit - Goldener Schnitt

Themen
Entscheidungen zu treffen, veranlasst durch Seherlebnisse und Sehgewohnheit,
ist ein Teil der Fähigkeit unserer kognitiven Assoziation.

Wird ein Bild betrachtet oder eine Alltagsszene fokussiert,
wird dieses aktuelle Bild sofort bewertet.
Eine Bewertung erfolgt jedoch nur durch einen konkreten Vergleich.
Die menschliche Ressource, also Hilfsquelle für den Referenzwert
liefert unser Langzeitgedächtnis.
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Viele bereits erlebte Seherlebnisse und eine daraus resultierende Seherfahrung
erzeugt eine Erwartungshaltung.
Diese Erwartung an das aktuelle Bild ist der Referenzwert
für den anstehenden Vergleich und die Bewertung.
Es ist nicht das erinnerte Bild an sich.

Es ist ein dynamischer Prozess.
Der Horizont mag sich erweitern, wenn wir Neues lernen.
Die Sehgewohnheit bleibt dennoch erhalten.

Je früher eine Sehgewohnheit entsteht,
umso fester verankert bleibt diese Seh-Gewohnheit.
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Beispiel zum Thema Sehgewohnheit
Reist ein Mensch aus Europa nach Sri Lanka und erlebt in Kandy
fliegende Tiere zwischen den Bäumen,
deutet er diese Tiere zunächst als Vögel;
  • aufgrund ihrer Kontur,
  • aufgrund ihrer Farbe,
  • aufgrund ihrer Bewegung.
Der Mensch ist verhaftet in seiner Sehgewohnheit.

Vielleicht hatte er Riesen-Fledermäuse, Flug-Hunde noch nie gesehen.
Er assoziiert diese fliegenden Tiere mit "Vögel",
da er nur Vögel als fliegende Tiere kennt.
Die aktuelle sensorische Information aus diversen Anlässen
muss identifiziert und eine Entscheidung getroffen werden.

Das ist der kognitive Teil des Vorgangs,
ein Wechselspiel zwischen sensorischer Information
und bereits erworbenem Wissen.

Die positive Konsequenz aus Sehgewohnheiten
ist die Treffsicherheit bei Bilddefinitionen.
Um bei unserem Beispiel mit den Flug-Hunden zu bleiben:
Gelangen fliegende Tiere in unser Sichtfeld, erfassen wir erstens Kontur und Format.
Danach rufen wir entsprechende Assoziationen und Erinnerungen ab und landen bei "Vögel".
Im nächsten Schritt lernen wir dann, dass es sich um Flug-Hunde handelt.
Gut, da haben wir etwas Neues gelernt. Das hält uns aber nicht davon ab, beim nächsten fliegenden Tier mit diesen Konturen und dieser Form erst einmal wieder die Definition "Vögel" zu assoziieren.

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Flughunde oder Vögel - Der Mensch ist verhaftet in seiner Sehgewohnheit.
Gelangen fliegende Tiere in unser Sichtfeld, erfassen wir erstens Kontur und Format.<br />Danach rufen wir entsprechende Assoziationen und Erinnerungen ab und landen bei "Vögel".<br />Im nächsten Schritt lernen wir dann, dass es sich um Flug-Hunde handelt.
Das hier gezeigte Video habe ich auf Youtube gefunden und eingebettet. Es geht mir schlicht um die Thematik "fliegende Tiere". Es ist also nicht mein Video und wurde auch nicht von mir bei Youtube eingestellt.
Das ist dann kein Vergessen des Neu-Erlernten, sondern es ist vielmehr die Sicherheit bei der Definiton visueller Reize und Signale durch unsere Sehgewohnheit.

Die praktische Anwendung der Definitions-Sicherheit durch Sehgewohnheit bei visuellen Signalen finden wir bei Piktogrammen, eindeutigen Abkürzungen, der Körper-Sprache.
Bei der Wahl von Gegenständen werden als erstes die Konturen und Bildformate gemessen und verglichen.
Und hier erfolgt der Brücken-Schlag.
Es wird bei einem Format nach dem Goldenen Schnitt die Eigenschaft "vertraut" assoziiert.
Das bedeutet wiederum, dass beim Sehen von Dingen, deren Proportionen dem Goldenen Schnitt entsprechen, stärkere Bindungen entwickelt werden, als es bei zufälligen oder beliebigen Formaten der Fall ist.
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